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Und wieder alles auf Anfang...
Ergebnis 1 bis 5 von 5

Thema: Und wieder alles auf Anfang...

  1. #1
    Forummitglied Avatar von Eva-Maria
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    19

    Und wieder alles auf Anfang...

    Moin Ihr Lieben,
    ihr glaubt ja gar nicht, was mir am Freitag passiert ist... vorab muss ich euch erklären, dass ich mit massiven Schmerzen im rechten Knie im Januar bei einem Sportmediziner gewesen bin und dieser auf dem MRT nichts weiter als "weichen Knorpel" feststellen konnte.. ich hatte mir ehrlich gesagt den Meniskus mit anschließender OP gewünscht, denn dann wäre das Schmerzproblem erledigt. Schon bei ihm in Behandlung musste ich wieder feststellen, wie ungebildet doch einige Ärzte durch die Gegend laufen.. geht das nur mir so? Ich habe meinen "weichen Knorpel" mit dem Russen in Verbindung gebracht und der Doc gab mir die Auskunft, dass MB ja schließlich kein Rheuma sei und meine Schmerzen so rein gar nichts damit zu tun haben.. da kam ich mir das erste mal wieder als ätzender Simulant vor. Also rief ich beim Rheumadoc an, wo ich dann doch bitte im Juni!!! vorsprechen sollte. Erst nach dem Anruf bei der TKK und deren Terminvereinbarung, konnte ich doch tatsächlich letzten Freitag die neue Ärztin aufsuchen. Diese schaute mich beim Betreten des Raumes nicht einmal an und fragte, was ich denn wolle. Nach meiner kurzen Ansage, dass vor 10 Jahren der Bechti bei mir diagnostiziert wurde und ich die momentanen Schmerzen im Knie darauf schieben würde und ich nun vielleicht doch wieder eine Basismedikamention benötige, damit nicht auch andere Körperstellen angegriffen werden, schaute sie mich kurz an uns sagte: FALSCHES GESCHLECHT! Ich bat sie darauf hin, sich meine beigefügte Krankenakte durchzulesen, so könne sie sich von mir vlt schon mal ein Bild machen.. dieses tat sie nicht und gab mir lediglich eine Überweisung fürs MRT, wo dann doch im ISG Bereich der Russe zu erkennen sein müsse. Bis dahin darf ich nun weiter meine Novaminsulfontropfen nehmen und sie fragte mich, wo ich denn die Crohn Geschichte gelassen hätte (einen kleinen Blick auf meine Akte tätigte sie dann doch gezwungendermaßen).. den Crohn hätte ich im Bus vergessen sagte ich etwas frech weil ich ihre Art total daneben fand. Das heißt nun also für mich, dass das ganze Spiel wieder von vorne los geht und ich gehe davon aus, dass ich im Herbst endlich für mich verträgliche Tabletten oder Tropfen bekomme..
    Wozu bin ich denn dann bei der TKK als chronisch krank eingestuft worden? Und auf was sollte ich denn nun meinen Ausweis beantragen? Auf Simulitis oder was? Wozu bekomme ich all die zusätzlichen Leistungen verschrieben? Und wie in Gottes Namen komme ich nur in die Reha? Ich komme mir gerade vor wie im Film...
    Und das alles nur, weil mein Rheumadoc in den wohlverdienten Ruhestand gegangen ist. Aber Leute, ich kann die Frau doch nicht ernst nehmen.. da kann ich nicht wieder hingehen.. und kein Rheumadoc weit und breit zu sehen... dennoch sollte ich zumindest im Winter mit einer ordentlichen Basismed ausgestattet sein, dass meine anderen Gelenke von Entzündungen verschont bleiben.. wat mach ich nur? Hausarzt?

  2. #2
    Fachphysiotherapeut Avatar von Admin-Chef
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    grübel, grübel....Lieben Gruß! Helmuth

  3. #3
    Super-Moderator Avatar von stephamo
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    Sehen so die zentralen Terminvergaben der Krankenkassen aus, dass du bei einer arroganten Ärztin dran kommst, die deine Krankenakte nicht anschauen will und den Bechti ignoriert, weil du eine Frau bist ? Das ist ja wie im Mittelalter oder sagen wir mal wie vor 30 Jahren, als nur Männer diese Krankheit hatten.
    Wenn dein Hausarzt gut ist und dich schon länger kennt, dann gehe zu ihm und besprich diese Ignoranz mit ihm und frage ihn, wie es weiter gehen soll.
    Du kannst doch nicht nur Schmerztropfen nehmen, die zwar die Schmerzen für wenige Stunden reduzieren, aber die Ursache wird nicht behandelt.
    Gibt es bei dir ein Krankenhaus mit Rheumaabteilung, die deine gesundheitlichen Probleme ernst nehmen ?
    Vielleicht kann dein Hausarzt einen Termin im Krankenhaus organisieren.

    Ich gehe zu KEINEM Rheumatologen mehr hier in Leipzig, weil die alles bei mir auf den Morbus Crohn als Ursache schieben, obwohl eindeutige Veränderungen an der Wirbelsäul und im ISG sind, was seit 1995 auf den Bechterew hinweist. Mein Orthopäde hat vor 4 Wochen die Laborwerte (auch HLA-B27) bestimmt, damit er mich weiter behandeln kann und die Behandlungen von der Krankenkasse bezahlt bekommt. Da ich vergangene Woche heftig erkältet war, musste ich den Termin erst einmal absagen. Ich hoffe, dass ich nächste Woche noch mal hinkommen kann oder zur Schmerzsprechstunde montags oder mittwochs.
    Geändert von stephamo (07.03.2016 um 21:58 Uhr)

  4. #4
    Super-Moderator Avatar von Engel
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    30.12.2013
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    83

    Ach Mensch Eva

    Es erinnert mich sehr stark an meine Anfänge, die waren 1979 und begannen im Knie. Ich rannte 16 Jahre von Arzt zu Arzt und bekam dieverse Diagnosen,
    nur nicht die richtige. Tja eben Frau und nicht Mann....ja das bekomme ich leider Heute obwohl die Diagnose gesichert ist manchmal immer noch zu hören.
    Ich habe aber nun seit ca 10 Jahren einen sehr guten Rheumatologen in der Klinik und in Kombi mit meinem Hausarzt passt es.
    Mein Vorteil waren dann irgendwann die vielen Uveitis-Schübe, die sehr heftig waren....das brachte dann die Ärzte endlich dazu eine Diagnose in
    Richtung Russe zu suchen und zu bestätigen.
    Gib nicht auf, such weiter.....auch wenn Du weiter fahren musst um einen guten Arzt zu finden. Ich fahre auch jedesmal 1 1/2 Std zu meinem Rheumatologen, bin da auch alle 5 Wochen zur Infusion....egal es lohnt sich.
    Vielleicht hast Du auch eine Rheumaklinik in der Nähe die Ambulant Patienten aufnehmen.

    Ich hab jetzt auch eine heftige Medi-Kombi...hab sie aber vom Kopf her angenommen....was sehr wichtig ist.
    Ich hab mich einfach für mehr Lebensqualität entschieden auch wenn damit das Leben eventuell etwas kürzer werden sollte. Die Hoffnung stirbt zuletzt und ich
    glaube daran das es gerade mein Weg ist


  5. #5
    Super-Moderator Avatar von Engel
    Registriert seit
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    83

    Ach Mensch Eva

    Es erinnert mich sehr stark an meine Anfänge, die waren 1979 und begannen im Knie. Ich rannte 16 Jahre von Arzt zu Arzt und bekam dieverse Diagnosen,
    nur nicht die richtige. Tja eben Frau und nicht Mann....ja das bekomme ich leider Heute obwohl die Diagnose gesichert ist manchmal immer noch zu hören.
    Ich habe aber nun seit ca 10 Jahren einen sehr guten Rheumatologen in der Klinik und in Kombi mit meinem Hausarzt passt es.
    Mein Vorteil waren dann irgendwann die vielen Uveitis-Schübe, die sehr heftig waren....das brachte dann die Ärzte endlich dazu eine Diagnose in
    Richtung Russe zu suchen und zu bestätigen.
    Gib nicht auf, such weiter.....auch wenn Du weiter fahren musst um einen guten Arzt zu finden. Ich fahre auch jedesmal 1 1/2 Std zu meinem Rheumatologen, bin da auch alle 5 Wochen zur Infusion....egal es lohnt sich.
    Vielleicht hast Du auch eine Rheumaklinik in der Nähe die Ambulant Patienten aufnehmen.

    Ich hab jetzt auch eine heftige Medi-Kombi...hab sie aber vom Kopf her angenommen....was sehr wichtig ist.
    Ich hab mich einfach für mehr Lebensqualität entschieden auch wenn damit das Leben eventuell etwas kürzer werden sollte. Die Hoffnung stirbt zuletzt und ich
    glaube daran das es gerade mein Weg ist


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